Philipp ReinartZ

Gründer, Kreativer, Autor

Weil er gerne schreibt, veröffentlicht er Romane im Rowohlt und Goldmann Verlag, feuilletonistische Texte und bald seine erste Audio-Serie bei Audible. Weil er gerne spricht, moderiert er Veranstaltungen und steht vor Kamera und Mikro. Und weil er gerne spielt, hat er zwei Firmen mitgegründet: Deutschlands größten Escape-Game-Anbieter und eine Agentur für Gamification & Serious Games, die langweilige Themen für Kunden von Bosch bis zum Bundesministerium durch Spielelemente spannend macht.

Vita

Philipp Reinartz, 1985 in Freiburg geboren, will sich nicht entscheiden. Ist darum Autor, Unternehmer, Moderator und Journalist. Und in der Deutschen Fußballnationalmannschaft der Autoren mal im linken Mittelfeld und mal im Sturm.

Es ging schon beim Studium los: Theater-, Film- und Fernsehen, Germanistik, Geschichte, Journalismus und Design Thinking. Nur nichts verpassen. Er sprach Hörspiele und moderierte, arbeitete für eine Unternehmensberatung, bastelte Werbetexte, fand sich in TV-Redaktionen wieder. Noch während des Studiums erschien sein erster Roman im Rowohlt Verlag.

Und dann schlug er wieder eine neue Richtung ein: Er gründete mit Freunden den mittlerweile größten deutschen Escape-Room-Anbieter. Und entwickelt als Geschäftsführer der Gamification-Agentur Pfeffermind digitale und analoge Spiele. Daneben schreibt er u.a. für ZEIT online und das Süddeutsche Magazin, unterrichtet an einer Hochschule, moderiert Veranstaltungen und hält Workshops. Bei Goldmann erschien 2017 sein Thriller-Debüt und ein Jahr darauf dessen Fortsetzung. 2020 veröffentlicht Audible seine erste Audio Original Serie.

Wo das noch alles enden soll? Er weiß es nicht. Aber hat schon wieder Lust auf Neues.

Schreiben

Als Kind war Philipp Reinartz Chefredakteur und einziger Leser des Magazins „Chicago Bulls Inside“, das primär die Korbball-Spiele im Sportunterricht seiner Grundschulklasse aufarbeitete, nur allen coolere, amerikanische Namen gab, außer Kevin.

Später persiflierte er die  Überinterpretierbarkeit von Lyrik, als er Daniel Kehlmanns Aufruf zur Erstellung der Neufassung eines Rilke-Gedichts nachkam und sein Werk minutenlang von Kehlmann interpretieren ließ. Ohne zu verraten, dass er lediglich sämtliche Wörter des Ursprungsgedichts in eine neue Reihenfolge gebracht hatte.

Doch genug Anekdoten.

Zu Studienzeiten schrieb Philipp Reinartz für verschiedene Zeitungen und TV-Redaktionen, arbeitete zudem in einer Naming-Agentur, schrieb Drehbücher für Werbefilme. Und ließ sich zu der Aussage hinreißen: „Wenn ich eines Tages keine Lust mehr auf mein Leben habe, schreibe ich ein Buch.“

Drei Jahre später erschien sein Debütroman im Rowohlt-Verlag.

Mittlerweile schreibt er feuilletonistische Texte für das ZEIT Magazin und ZEIT online, das Süddeutsche Zeitung Magazin und Goethe Institut. Zudem befüllt er die Rubriken „Gefühlte Wahrheit“ und „Die drei großen Lügen“ des SZ Magazins mit humoristischen Seitenblicken.

Beim Goldmann Verlag erschien 2017 „Die letzte Farbe des Todes“, 2018 dessen Fortsetzung „Fremdland“. 2020 erscheint im Auftrag von Amazon/Audible seine erste Audible Original Serie „Memo“, eine fiktionale Audio-Serie im True-Crime-Stil.

Romane

Katerstimmung

Welchen Stellenwert hat die Wahrheit beim newsgierigen Boulevard? Redakteur Max testet die Grenzen und liefert Storys, die alle hören wollen. Und keiner überprüft. Ein Roadmovie quer durch Spanien, eine „bissig-unterhaltsame Gesellschaftssatire“ (Die Welt) und ein Roman über Fake-News – lange bevor es den Begriff gab.

Mehr dazu

Die letzte Farbe des Todes

Merkwürdig kostümierte Leichen, im Nacken mit farbigem Punkt. Der „bemerkenswert quer zum Geläufigen stehende Ermittler“ (FAZ) Jerusalem „Jay“ Schmitt übernimmt mit seiner Elite-Einheit – und ein tödliches Spiel beginnt. Ein Thriller auf zwei Zweitebenen, aus verschiedenen Perspektiven erzählt und filmschnittartig verwoben.

Mehr dazu

Fremdland

Peng Peng. Zwei nächtliche Schüsse, die  alles verändern. Eine junge Familie aus dem Senegal glaubt nicht mehr an das neue Leben in der Fremde. Und reuelose Polizisten schlagen nie wieder über die Stränge. Berlin, Du kannst so grausam sein. Ein Thriller basierend auf wahren Begebenheiten der 90er-Jahre – leider aktuell wie nie.

Mehr dazu

 

Textauswahl

Wagen, hol schon mal den Harry

Das fahrerlose Auto wird kommen. Und allen Cowboys wird ihr modernes Pferd genommen. Was kann uns jetzt noch retten? Vielleicht weniger Angst vor Innovation.

Lesen bei ZEIT Online

 

Samen-Udo und die Musikverbrecher

Ein Berliner Kneipenwirt schreibt die Spitznamen seiner Stammkunden auf – und herauskommt: pure Poesie.

Lesen bei Süddeutsche Zeitung Magazin

 

Im Vogelkäfig

Ihr Leben ist Strand, Club, Hummus. Und manchmal Krieg. Die jungen Bewohner von Tel Aviv arbeiten in Start-ups und entstammen selbst einem: dem Staat Israel.

Lesen bei ZEIT Online

 

Wider die Filetgesellschaft

Hautchips und frittierte Ohren: Aus Respekt vor dem Tier will die Food-Avantgarde Schlachtvieh restlos verwerten. Ein Trend gegen den Trend.

Lesen bei ZEIT Magazin Online

 

Verloren im Zauberwald

Warum sind die amerikanischen Serien so packend? Weil sie sich an den Regeln aus Aristoteles‘ „Poetik“ orientieren. Sie sind weniger Fernsehen als klassische Tragödien.

Lesen bei ZEIT Online

 

Wenn alles leuchtet, leuchtet nichts

Neon war mal laut und grell, stand für Provokation, Gefahr und Techno: Aber spätestens seitdem die Büro-Radler neonfarbene Warnwesten tragen, ist das alte Neon verstummt.

Lesen bei ZEIT Magazin Online

 

Wir amüsieren uns zu Yoda

In Berlin feierten deutsche „Star-Wars“-Fans amerikanische „Star-Wars“-Fans, die „Star Wars“ feiern. Ein Nicht-Event, das viel zu schnell vorbei war.

Lesen bei ZEIT Online

Sprechen

1994 kam Philipp weinend nach Hause. Er war bei einem Casting gewesen, für das ZDF. Wo er vor der Probekamera auf den von Nina in der Hofpause auf den Unterarm gemalten Filzstift-Schrifzug „Sexy Eyes“ angesprochen wurde. Und sowas war, da war er sich sicher, ein No-Go für die TV-Karriere.

Die Tränen trockneten, zu seiner Überraschung nahmen sie ihn trotzdem. Es folgte neben der Kinder-Moderation für ZDF Reiselust eine eigene Hörspielserie im SWR. Später moderierte er im Kölner Hochschulradio und sammelte TV-Redaktionserfahrung in der SWR-Sportredaktion, bei den RTL Aktuell Nachrichten und in Günther Jauchs sternTV-Redaktion.

Mittlerweile moderiert er kulturelle Veranstaltungen, unter anderem für den Deutschen Fußball Bund, und steht umgekehrt als Interview-Gast vor Kamera und Mikrofon. Für den Podcast des Verbands Deutscher Drehbuchautoren podcastet er in unregelmäßigen Abständen zum Thema Serienentwicklung. Und sollte er wieder zu einem Casting geladen werden – er wüsste, was er sich vorab auf den Unterarm schreiben ließe.

Tätigkeiten

Moderation

Vom kritischen Interview mit Netflix-Chef Hastings bis zum Legendentalk mit Otto Rehhagel: Philipp Reinartz moderiert vor allem kulturelle Veranstaltungen und steht gerne am Mikrofon. Daneben hält er Vorträge auf Konferenzen und Führungskräfte-Tagungen zu Trends der Arbeitswelt und der Psychologie des Spiels.

Anfragen

Show

„Mach mal was Witziges mit Fußball“, sagten sie und heraus kamen: 2 Minuten aus der 9. Englischen Liga, Sekunde für Sekunde analysiert. Ursprünglich als Comedy-Einlage für ein Filmfest geplant, folgten Auftritte für den DFB, VW und bei Comedy-Events. Weswegen mittlerweile weitere Kurzshows entstanden sind.

Ansehen

Expertise

Mit seiner Firma analysiert Philipp Reinartz Trends und Zukunft der Arbeitswelt. Und ist als genauer Beobachter auch bei anderen gesellschaftsrelevanten Themen gefragter Interview-Gast und Panel-Teilnehmer. Vom ZDF Sportstudio bis zum Bundesministerium für Arbeit und Soziales.

Mehr dazu

Spielen

Gegen Ende des Studiums bekam Philipp Reinartz Lust, eine eigene Firma zu gründen. Problem: Seine Uni-Kurse trugen Titel wie „Puppentheater: Von der Renaissance bis zur Romantik“ und nicht „Buchhaltung“, „Marketing“ oder „Recht“.

Also bewarb er sich bei einer Unternehmensberatung und beriet viele Wochen eine Bank im verglasten Hochhaus. Was der Bank nicht viel gebracht haben mag – es ging wenig um Puppentheater in der Romantik. Aber ihm, denn so lernte er Excel und Powerpoint.

In der Folge gründete er mit Freunden ein Unternehmen, das Spiele entwickeln wollte. 2014 begannen sie als einer der ersten Anbieter in Deutschland mit Room Escape Spielen – naja, sie stellten ein paar umgebaute IKEA-Möbel in ihren Konferenzraum und ließen ihn eine Agenten-Geschichte schreiben. Heute ist sein „Secret Service“ über 20 Mal repliziert und der meistgespielte Escape-Room Europas. Und aus der 5-Mann-Firma ist Deutschlands größter Escape-Game-Anbieter mit über 170 Mitarbeitern geworden.

Spiele zum reinen Entertainment waren dabei immer nur die eine Hälfte. Genau so interessant: Kann man Spielelemente nicht auch in ganz anderen Bereichen einsetzen, um langweilige Themen attraktiv zu machen? Damit sexy wird, was trocken ist? In Bildung, Medizin, Unternehmen?

Mit seiner Gamification-Agentur Pfeffermind macht Philipp Reinartz genau das. Er entwickelt digitale und analoge Serious Games und Gamification-Anwendungen für Kunden wie die AOK, SAP, Porsche oder das Goethe Institut.

Als Gamification-Experte hält er Workshops und Keynotes und schrieb 2017 den vielbeachteten Beitrag „Ganzheitliches Game Design“ im Rahmen der Trendstudie „Playful Business“ des Zukunftsinstituts. Die von ihm für Jung von Matt konzipierte Lern-App „Touch of History“ wurde in die Top3 des delina-Awards für digitale Bildung gewählt, bei den Best of Swiss Apps Awards und Epica Awards ausgezeichnet und erlangte Shortlist-Plätze bei den Clio Awards und den Cannes Lions.

Projekte

Escape-Room

Wie können wir vermeintlich langweilige Konzernthemen so vermitteln, dass Mitarbeiter darauf Bock haben? Mit einem analogen Escape-Game für den Konferenzraum, dessen Materialien fast ausschließlich aus dem Drucker kommen. Mittlerweile von unserem Kunden Bosch weltweit eingesetzt und an die 70.000 Mal gespielt.

Mehr dazu

History-Game

Wie hätte Marco Polos Smartphone ausgesehen, wenn es damals Smartphones gegeben hätte? Für Jung von Matt und deren Kunde Samsung wurde in Kooperation mit der PH Zug eine App für den Geschichtsunterricht entwickelt, die historische Persönlichkeiten lebendig werden lässt. Mit Chats, Videos und Mailboxanrufen.

Mehr dazu

Nachhaltigkeits-App

Alle reden von Nachhaltigkeit, aber was kann jeder einzelne konkret tun? Mit einer App voller kleiner Challenges sollen aus guten Vorsätzen Verhaltensänderungen werden. Entwickelt für die GIZ, im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. Vorgestellt Ende 2019 von Bundesminister Gerd Müller.

Mehr dazu

Kontakt

Agentur

Landwehr & Cie. KG
Neue Schönhauser Straße 13
10178 Berlin
landwehr-cie.de
info@landwehr-cie.de

 

Verlag

Barbara Heinzius
Goldmann Verlag
Verlagsgruppe Random House GmbH
Neumarkter Str. 28
81673 München

 

Pressefotos

Foto-Auswahl (6,8 MB)
Copyright ® Franka Sophie (1, 2, 3, 4, 6)
Copyright ® Janina Wagner (5)